Feldeinsatz für das Wiesel

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Samstag, 17. April 2010 – Feldeinsatz für das Wiesel

Zur Förderung von Wiesel haben wir Astburgen im «Chaltenbodenholz», im «Einsatzgebiet Wieselprojekt», konstruiert.

Wiesel-Förderprojekt - die Bilder --> Wieselförderprojekt - die Bilder

Erster Feldeinsatz für Wiesel mit grossem Erfolg

Treffpunkt ChaltenbodenholzBei prächtigem Frühlingswetter trafen sich an einem kleinen Waldstück beim «Chaltenbodenholz» 25 interessierte Naturschützer aus den Regionen Schönenberg, Horgen, Wädenswil, Richterswil und sogar vom Büro für Naturschutz, Zürich, um die ersten Astburgen für unser Wieselförderprojekt zu erstellen.

Einbau SpurentunnelUnter Anleitung der Wildtierbiologin und Wieselexpertin mit Dr. Helen Müri vom Wieselnetz Schweiz wurden entlang dem Waldrand 15 grosse Asthaufen gebaut. Das Konzept war von der Ökofirma Fornat AG erarbeitet worden. In drei dieser Haufen wurden Spurentunnels integriert, um später nachweisen zu können, ob die Verstecke tatsächlich von den erhofften Tieren angenommen werden.

Wichtige Funktionen

Diese Strukturen dienen den drei Wieselarten Iltis, Mauswiesel und Hermelin als Aufzuchtkammern, Schutz, Ruheorte, Jagdbereiche und Nahrungsplätze. Reptilien, Amphibien und viele wirbellose Tiere nutzen die Asthaufen ebenso gerne.

MittagspauseZur Mittagspause erwartete uns schon Paul, unser Grillmeister an der langen Tafel. Die hungrige Teilnehmerschar genoss die Verschnaufpause bei Speis und Trank und angeregten Gesprächen. Nach dem gemütlichen Teil ging es wieder hinauf zum oberen Waldrand, wo mit frischem Elan noch die letzten Asthaufen aufgeschichtet wurden.

Unser herzlicher Dank gilt den vielen auswärtigen HelferInnen für ihren tollen Einsatz.
Der NVS dankt auch allen beteiligten Landwirten für Ihr Einverständnis und ihre Mithilfe bei diesem langfristigen Projekt.

 

Eine Stimme zum Anlass

Herzlichen Dank für die tollen Photos. Der Tag war genial und sehr interessant. Ich habe mich sehr gefreut und viel Spass gehabt, euch kennenzulernen und zu helfen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich sehr wohl bei euch fühlte. Jeder half jedem. Alle arbeiteten zusammen. Der Natur zuliebe. Ich bin sehr gerne beim nächsten Mal dabei und packe wieder fleissig mit an (sofern ich in der Umgebung eine Arbeit finde und bleiben darf) - ich versuche dann auch pünktlich zu sein ;-). Auch hoffe ich sehr, dass das Projekt gelingen wird und alsbald sich Wiesel einfinden werden.
Liebe Grüsse, Ernest