Vogelnest-Bestimmungskurs

Samstag, 18. September 2010 – Vogelnest-Bestimmungskurs

Die vielen Nistkästen in der Gemeinde werden von freiwilligen Helfern und Helferinnen betreut. Da neben einer jährlichen Reinigung der Kästen auch die Bestimmung der Vögel, die darin gebrütet haben, notwendig ist, organisierte der Verein am Dorfmarkt einen Informationsstand und einen Vogelnest-Bestimmungskurs für Interessierte.

Vogelnest Bestimmungskurs mit Felix Brandt Vogelnest Bestimmungskurs mit Felix Brandt

Aufruf zur Mithilfe bei der Nistkastenreinigung

Wir suchen wieder Leute, die sich gerne in freier Natur bewegen und etwas Zeit für die Nistkastenreinigung einsetzen können.

Nistkästen werden jeweils im Spätherbst gesäubert und die Nester bestimmt. Der zeitliche Aufwand umfasst, je nach Rayongrösse, bis zu einem halben Tag. Vorkenntnisse sind dazu nicht notwendig. Freude an unserer vielfältigen Vogelwelt und Sorgfalt bei der Reinigung genügen. Egal ob Frau, Mann, Paar oder Familie mit Kind, alle können bei der Nistkastenreinigung mithelfen.

Aufruf Nistkastenreinigung --> Aufruf zur Mithilfe bei der Nistkastenreinigung, PDF

Sind Sie interessiert? Dann kontaktieren Sie:

Felix Brandt, Obmann Vogelschutz: E-Mail : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Arbeitseinsatz: Teilsanierung Mattenbiotop

Samstag, 9. Oktober – Arbeitseinsatz: Teilsanierung Mattenbiotop

Teilsanierung Mattenbiotop - die Bilder --> Teilsanierung Mattenbiotop - die Bilder

Nach der Auslichtung des Mattenbiotops im vergangen Jahr stand in diesem Jahr die Sanierung der Teiche im Vordergrund. In einem ersten Schritt sanierten wir gemeinsam den kleineren der beiden Teiche, der während der letzten Jahre stark verlandet ist.

Die erste Stunde waren wir damit beschäftigt, uns einen Weg durch Dornen, Gestrüpp und Dickicht zu schaffen bis wir endlich mit der eigentlichen Arbeit, der Freilegung des Teiches, anfangen konnten.

Gestaltungsplan 1996
Der Teich - zugewachsen
Biotop Matten, ca. 1997
Gestaltungsplan Matten, 1996 Der Teich - zugewachsen Biotop Matten, ca. 1997
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27. (77.) Generalversammlung 2010

Dienstag, 13. April 2010 – 27. (77.) Generalversammlung 2010

Markus Hohl, GV 2010Der Präsident, Markus Hohl, konnte zur 27. GV 18 Mitglieder in der reformierten «Chilestube» begrüssen und in seinem Jahresbericht auf ein erfreuliches Vereinsjahr 2009 und auf gelungene und gut besuchte Veranstaltungen zurückblicken.

Erfreuliches gibt es vom Wiesel-Förderprojekt in der Gemeinde Schönenberg zu berichten, siehe dazu den Artikel in der Zürichsee-Zeitung vom 16. September 2009.




Die wichtigsten Aktivitäten

2009 hat der Verein eine Kauzpirsch im Rahmen der Exkursionsreihe des Zürcher Vogelschutzes durchgeführt. Über 50 Naturschützer und Naturschützerinnen aus dem ganzen Kanton reisten dazu nach Schönenberg und haben den Abend am Teufenbachweiher sichtlich genossen.

Im Frühling begab sich der Verein auf Orchideensuche im Felssturzgebiet von Arth-Goldau, danach organisierte er eine Exkursion in die Elritzenzucht in Langnau am Albis.

Mit dem Bericht des NVS zum Zustand der kommunalen Naturschutzgebiete konnte 2007 ein wichtiger Grundstein für die Sanierung der Landschaftschutzobjekte (LSO) in Schönenberg gelegt werden. Die Gemeinde wird in den kommenden
Jahren die Bachläufe verjüngen, um die Arten- und Lebensraum-Vielfalt in den LSO zu fördern.

In einem Pilotprojekt wurde im Spätherbst 2009 mit dem Mattenbiotop begonnen. Die Sanierung, betreut durch die Naturschutzkommission, ist weit fortgeschritten. Zudem berät der NVS die Gemeinde in Bezug auf verschiedene andere Naturschutzaspekte und –projekte.

NVS GV 2010 NVS GV 2010 NVS GV 2010 NVS GV 2010

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Kurzfristiger Feldeinsatz Wieselprojekt

Samstag, 13. März 2010 – Feldeinsatz für das Wieselprojekt

Feldeinsatz - die Bilder --> Feldeinsatz, die Bilder

Es galt, die grossen und kleinen Äste im Ried beim «Chaltenbodenholz» einzusammeln; Material, mit welchem wir bei unserem Feldeinsatz vom Samstag, 17. April 2010 Astburgen für das Wieselprojekt bauen werden. Dieser kurzfristige Einsatz war nötig, weil gemäss Schutzverordnung das Ried ab 15. März nicht mehr betreten werden darf.

Schutzgebiet Ried Chaltenboden
Grosses Bild

Unser Einsatz

Feldeinsatz Chaltenboden RiedTrotz Handschuhen, mit klammen Fingern, haben wir unter dem immer noch vorhandenen Schnee die ganze Riedfläche nach Ästen durchwühlt. Das Wetter hat glücklicherweise mitgespielt. Trotz allen Widrigkeiten (Kälte, Nässe, rutschiger und matschiger Boden) haben wir den Nachmittag in der freien Natur genossen, begleitet von Vogelgesang und dem Hämmern eines Spechts. Müde, nass und leicht durchfroren durften wir uns auf die warme Stube, einen Kaffee und die Badewanne freuen.

Wie die Bilder beweisen hat sich dieser (einmal mehr Hardcore-)Einsatz gelohnt.

Schutzverordnung

Schutzverordnung als PDF --> Schutzverordnung als PDF

Spechtpirsch im Zürichbergwald

Samstag, 20. März 2010, 07:00 Uhr! – Baumeister im schwarzen Frack
Auf Spechtpirsch im Zürichbergwald
Eine Veranstaltung des ZVS/BirdLife Zürich

Spechtpirsch - die Bilder --> Spechtpirsch, die Bilder

Schwarzspecht ♂ (Dryocopus martius) - WikipediaDer SpechtAuch in den Wäldern rings um den Zürcher Zoo sind die Spechte häufiger geworden.

Im totholzreicheren Waldesinneren leben vier Arten. Der Schwarzspecht ist der lauteste Trommler unter ihnen und der beste Höhlenbaumeister.

Ihm und seinen bunteren Verwandten haben wir uns gemeinsam lauschend auf die Spur gesetzt.

Trotz anfänglichem Nieselregen erschienen früh um 7.00 Uhr am Morgen zahlreiche Teilnehmer. Sie wurden, in Gruppen aufgeteilt, vom Exkursionsleitungskurs ZVS/BirdLife Zürich in den Wald geführt.

 

GrünspechtIm Buchenwald hinter der Endstation des Trams hörten wir gleich zu Beginn das lachende "glük-glük-glük" eines Grünspechts. Zu sehen war er nicht, da diese Spechtart zu den Erdspechten zählt. Bald konnten wir auch hoch oben in den Buchen Buntspechte auf Futtersuche beobachten. Im Uebrigen waren viele Rufe und Gesänge anderer Vögel zu hören, z.B. von Eichelhäher, Singdrossel, Rotkehlchen, Ringeltaube. Interessant war auch die Beobachtung eines Buntspechtes beim Samenpicken an Tannenzapfen in einer «Spechtschmiede».

Bei einer Waldhütte wurden wir mit Anschauungsmaterial zu den Spechten gefüttert und anschliessend mit einem kleinen Puzzle und Fragen zum Gelernten gefordert. Dabei überraschte uns eine plötzliche Bewegung am Waldboden ganz in der Nähe. Es war eine Anzahl von Amphibien, die wie auf Kommando auf den nahen Waldweiher zu hüpften.

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